Die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC) hat einem neuen Beitrag der Tagesschau tendenziöse Berichterstattung und die Verharmlosung von Angriffen auf Kirchen vorgeworfen. Auslöser ist ein Video des Formats rabbit hole, das die von der Organisation erfassten Brandstiftungen an Kirchen infrage stellt und vor einer politischen Instrumentalisierung der Fälle warnt.
„Leider ist das ein krasses Beispiel für tendenziösen Journalismus“, erklärte OIDAC-Geschäftsführerin Anja Tang gegenüber der Jungen Freiheit. Der Beitrag sei kein seriöser Faktencheck, sondern wirke wie „bewusstes Framing“ und erwecke „eher den Anschein von Aktivismus“.
Im Zentrum des Streits stehen 33 Fälle, die OIDAC für das Jahr 2024 als Brandstiftungen an Kirchen in Deutschland registriert hat. Die Tagesschau hält dem entgegen, dass das Bundeskriminalamt im selben Zeitraum „genau null Brandstiftungen“ mit einem christenfeindlichen Motiv ausgewiesen habe.
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