Stade: SPD-Abgeordneter ist Schwiegersohn der Fluchtwagenfahrerin

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Stade: SPD-Abgeordneter ist Schwiegersohn der Fluchtwagenfahrerin
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist Montag, der 29. Juni 2026. Die Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung und des Jugendamtes der Region Hannover gehen wie jeden Tag zu ihrer Arbeit: Männer, Frauen, Väter und Mütter, Söhne und Töchter. Sechs von ihnen, vier Frauen und zwei Männer, werden am Abend nicht mehr nach Hause zurückkehren.

Die Polizei wird kurz nach 12 Uhr in die Dankersstraße in Stade gerufen, weil Schüsse gefallen sind. Schüsse in einer Jugendhilfeeinrichtung? Ermordet wurden drei Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung in Stade, drei Mitarbeiter des Jugendamts. Zuständig für das Jugendamt ist seit Mai 2026 als Sozialdezernentin der Region Hannover Anne Spiegel, deren Versagen im Ahr-Hochwasser und im Versuch, dieses Versagen zu vertuschen, den Posten als Bundesministerin kostete. Doch wie bei Rotgrün üblich müssen verdiente Genossen und Parteifreunde versorgt werden.

Allein die Vorgeschichte des brutalen Mehrfachmordes wirft Fragen auf. Nach Recherchen von NDR, WDR und „SZ“ wurde im Frühjahr ein Säugling als Notfall in die Medizinische Hochschule Hannover eingeliefert. Aus Sicht des behandelnden Arztes litt das Kind an einer lebensgefährlichen Hirnverletzung, möglicherweise als Folge eines Schütteltraumas, das durch das brutale Schütteln eines Babys entstehen kann. Laut NDR „soll der Vater des Kindes die Polizei eingeschaltet haben, um eine Notoperation zu verhindern.“

Der Vater zeigte die Ärzte wegen falscher Verdächtigungen an, die Ärzte erstatteten Anzeige, weil sie sich vom Vater des Säuglings bedroht fühlten. Die Behandlung des Säuglings in der Klinik zog sich über Wochen hin, danach nahm die Jugendhilfeeinrichtung in Stade das Baby in Obhut. Das Familiengericht in Neustadt am Rübenberge ordnete schließlich an, dass Mutter und Kind zusammen untergebracht werden sollten. Seit dem 26. Mai lebten Mutter und Kind in der Jugendhilfeeinrichtung.

Für den 29. Juni wurde ein Hilfeplangespräch in der Jugendhilfeeinrichtung anberaumt, um den Umgang des Vaters mit seinem Kind zu klären. Das Gespräch soll in großer Runde stattfinden –  warum nicht von vornherein die Polizei zum Gespräch hinzugezogen wurde, obwohl die Mitarbeiter offenbar eine mögliche Eskalation nicht für unwahrscheinlich hielten, ist eine der grundsätzlichen Fragen, die sich stellen.

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