Regelmäßig tauchen vor der Weltmeisterschaft Artikel über die Spielerfrauen der Nationalspieler auf. Lange ging es dabei vor allem um die Frage: Welche sieht am besten aus? Heute geht es auch darum: Welche hat die meisten Follower? Selten wird betont, wie wichtig diese Frauen für die Leistungen ihrer Männer sind.
Vielmehr scannen Medien, welches Star-Potenzial die Damen haben: Karrieren wie die von Simone Ballack, Cathy Hummels und Sylvie Meis starteten während und nach der Beziehung mit einem Starkicker.
Doch diejenigen mit eigenen Star-Ambitionen scheinen mittlerweile die Ausnahme zu sein. Natürlich sind mittlerweile viele Influencerinnen und Unternehmerinnen dabei. Doch die meisten Spielerfrauen halten vor allem ihrem Mann den Rücken frei – und genau das triggert die Linken. Bisher hatten die WAGs (der Begriff kommt aus dem Englischen und bezeichnet Wives and Girlfriends, also Ehefrauen und Freundinnen) keinen Rechtfertigungszwang. Jeder wusste und akzeptierte, dass sie ein angenehmes Leben führen. Manchmal waren sie vorher schon berühmt, wie Victoria Beckham. Manchmal unterhalten sie mit ihrem Zickenkrieg ganze Medienzweige – so wie Rebekah Vardy und Coleen Rooney, die sich seit Monaten vor Gericht streiten.
Solche Social-Media-Kriege haben wir hier nicht. In Deutschland sind viele der Spielerfrauen, naja, eben genau das. Neu ist nur, dass die (gerne mal nach links schielende) Presse es nicht dabei belassen kann. RTL schreibt, Spielerfrauen seien „längst keine Trophäen mehr“. Plötzlich müssen alle einen Titel haben, Model oder Content Creator oder „gelernte Juristin“ sein. Es scheint fast so, als sei es verpönt, in den wenigen Hochdruck-Karriere-Jahren den Kasten für die Familie einfach sauber zu halten und nicht noch an der eigenen Promotion schreiben zu wollen.
Luisa Tah: Spielerfrau und Mutter – das scheint viele Linke zu triggern.
SACHSEN-ANHALT: Beben bringt Schulze ins Wanken! AfD rechnet mit vielen Partei-Überläufern | LIVE














