Speeddating, ein postkolonialer Stadtrundgang oder Rassismus in Kinderbüchern – am Samstag beginnen die zweiwöchigen „Bildungswochen gegen Rassismus“ in Halle an der Saale. Die Veranstaltung wird vom Bundesfamilienministerium über das Programm „Demokratie leben!“ sowie vom Gesundheitsministerium Sachsen-Anhalt gefördert. Auch die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt die Veranstaltung.
Für Kinder ab sechs Jahren gibt es eine Einführung in den afrikanischen Kampftanz Capoeira. Dabei soll auch darüber informiert werden, wie Kolonialgeschichte die Welt prägt und wie „Menschenrechte und der Befreiungskampf“ miteinander zusammenhängen würden. Am 26. März gibt es einen Workshop über „heimliche Botschaften in Kinderbüchern“, bei dem erforscht werden soll, wie Rassismus und Diskriminierung in Büchern dargestellt werden und welche Bücher Vielfalt zeigen würden.
Zum Ende der Bildungswochen wird auch ein „politischer Bewegungsworkshop“ angeboten, bei dem Themen wie Wurzeln und Herkunft durch Spiele mit Gemüse und „Partnerakrobatik“ besprochen werden. Man wird eingeladen, sich „auf persönlicher und körperlicher Ebene“ mit dem Thema auseinanderzusetzen. Bei dem Speeddating sollen sich Gründer mit Migrationshintergrund über ihre Erfahrungen austauschen. Insgesamt gibt es über 60 Veranstaltungen, die besucht werden können.
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