Obwohl in den Abendstunden besonders viel Strom nachgefragt ist, ist die Produktion niedrig. Die Folge: Die Preise schießen in die Höhe. Auch, wenn die Preisexplosion zunächst nur für die industriellen Abnehmer zur Belastung wird, zeigt die knappe Strommenge die negativen Folgen der Energiewende.
Die meisten Atomkraftwerke sind bereits gesprengt, immer mehr Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren vom Netz gehen: Damit wird Deutschland in den kommenden Jahren immer abhängiger von wetterabhängigen Energieerzeugern wie Wind und Solar. Die Folgen werden allerdings jetzt schon sichtbar: Am Mittwoch kletterte der Preis am Strommarkt für eine Megawattstunde auf 750 Euro. Der höchste Wert seit Dezember 2024.
Auf die „Dunkelflaute“ folgt damit nun die sogenannte „Hitzeflaute“. Gemeint ist eine Zeit, in der weder die Sonne scheint, noch der Wind weht. Normalerweise ist dieser Effekt, der häufig in den Abendstunden zu finden ist, ein Phänomen des Winters. Durch den erhöhten Kühlbedarf der vergangenen Tage machte sich der Mangel jedoch auch im Sommer deutlich bemerkbar.
Presseclub: China, Zölle, Arbeitskosten – Deutsche Autos ohne Zukunft? | 30.08.26














