CSU-Chef Markus Söder hat möglichen CDU-Abweichlern in Sachsen-Anhalt mit deutlichen Worten den Parteiaustritt nahegelegt. Anlass ist die bevorstehende Wahl des Ministerpräsidenten im Dezember. Sollte ein CDU-Abgeordneter für AfD-Kandidat Ulrich Siegmund stimmen, will Söder, dass ein Parteiaustritt folgt.
Bei Caren Miosga sagte er: „Ich fände, dass all diejenigen, die sich überlegen, so was zu machen, dann auch bitte das Rückgrat haben, das auch öffentlich zu machen und dann am besten sich auch gleich in die politische Richtung bewegen.“
Eine heimliche Unterstützung der AfD nannte Söder „ziemlich schäbig“. Wer sich mit einer solchen Entscheidung nicht mehr in der Union wohlfühle, „dann muss er halt auch woanders hingehen“. Noch deutlicher formulierte er: „Wer die AfD wählt, hat bei uns keine Zukunft.“
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