Unglaublich, aber wahr: Das Landesgericht Wien hat entschieden, dass ein Schiedsspruch nach Scharia-Recht auch in Österreich gültig ist. Im konkreten Fall ging es um 320.000 Euro.
Zwei Männer hatten in Wien vereinbart, ihre vertraglichen Streitigkeiten nach islamischem Recht – konkret „Ahlus-Sunnah wal-Jamaah“ – zu klären. Das private Schiedsgericht entschied gegen einen der Männer, der daraufhin 320.000 Euro zahlen sollte. Er wehrte sich: Die Scharia sei vieldeutig, willkürlich auslegbar und widerspreche den Grundwerten Österreichs.
Doch das Landesgericht für Zivilrechtssachen (Aktenzahl 47 R65/25v) bestätigte den Spruch, wie die österreichische Presse berichtet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











