Während das endgültige Ergebnis der Präsidentschaftswahl noch aussteht, steht bereits ein großer Erfolg für die Republikaner fest. Trump konnte bereits zwei wichtige Swing States, Georgia und North Carolina, für sich entscheiden. Der Weg für Harris ins Weiße Haus wird zunehmend komplizierter. Der Weg zur Mehrheit im Senat ist für die Demokraten unterdessen endgültig verbaut. Dort holen die Republikaner mindestens 51 der 100 Sitze und damit eine Mehrheit.
Bisher kamen die Republikaner im Senat nur auf 49 Sitze. Damit hatten die Demokraten freie Hand im Senat. Jetzt, selbst bei einem Sieg von Harris bei der Präsidentschaftswahl, müsste sie mit einem Senat zusammenarbeiten, der mehrheitlich gegen sie ist. Falls Trump die Wahl für sich entscheiden sollte, wird ihm ein republikanischer Senat bei seinen Gesetzesvorhaben unterstützen. Entscheidend wird aber nun, ob die Republikaner auch die andere Kammer des Kongresses, das Repräsentantenhaus, holen werden. Aktuell halten sie dort eine knappe Mehrheit.
Der entscheidende Sitz lag dieses Mal in Nebraska. Dort konnte sich die Republikanerin Deb Fischer nur überraschend knapp gegen den Unabhängigen Dan Osborn durchsetzen. Eigentlich gilt Nebraska als ein tiefroter Staat; Trump gewann den Staat dieses Jahr mit etwa 16 Prozent Vorsprung. Doch ein Sieg für Fischer verschafft den Republikanern so oder so den entscheidenden 51. Sitz.
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