Laut Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) werden die Ausgaben für die Bundesschulden (ohne Tilgungen) bis zum Jahr 2030 auf mehr 80 Milliarden Euro ansteigen. Schon jeder 5. Euro aus den Steuereinnahmen des Bundes geht dann laut IW nur für Zinsen drauf!
Gegenüber dem Bundeshaushalt 2027 sind für Zinsen noch rund 41,9 Milliarden Euro eingeplant. Innerhalb weniger Jahre wird sich dieser Betrag als Folge der schwarz-roten Schuldenorgien verdoppeln – und das auch nur unter der Annahme, dass das Zinsniveau relativ stabil bleibt. Experten befürchten aber einen Teufelskreislauf aus steigenden Schulden und in der Folge steigenden Zinsen am Kapitalmarkt, der dann auch Häuslebauer trifft.
Die Folge könnte mit Blick auf die zerrütteten Staatsfinanzen sein, dass die Kreditwürdigkeit Deutschlands (Stichwort Bundesanleihen) schon bald Schaden nimmt, wie AfD-Fraktionschefin Alice Weidel in ihrem Pressestatement zum Auftakt der Plenarwoche erklärte. Sie befürchtet zudem einen Zusammenbruch des Immobilienmarktes aufgrund von Notverkäufen, weil viele Familien die dann auch steigenden Hypthekenzinsen nicht mehr verkraften können.
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