Nach dem NATO-Gipfel am Mittwoch gab Bundeskanzler Friedrich Merz eine Pressekonferenz. In seiner Schlussbemerkung lobte er die aktive Teilnahme von US-Präsident Donald Trump. Dieser habe an allen Sitzungen mitgewirkt und auch den kleineren NATO-Partnern zugehört. Merz zitierte Trump und erklärte, dass dieser „There is a feeling of love in the air“ gesagt haben soll – zu Deutsch in etwa: „Ein Gefühl der Liebe liegt in der Luft“.
Ein Journalist fragte Merz, wie er es sich erkläre, dass Trump „so kritisch über die NATO spricht“. Darauf Merz: „Ich nehme ein differenziertes Bild wahr, auch in der öffentlichen Verlautbarung. Es gibt natürlich nach wie vor kritische Punkte, die er anspricht. Nach wie vor gibt es ein Ungleichgewicht zwischen der Verteidigungsanstrengung der USA und den 31 übrigen Mitgliedstaaten der NATO, aber er hat mehrfach anerkannt und mit großer Zustimmung begleitet, dass wir hier diese Anstrengungen unternehmen, dass das Ganze natürlich spät kommt – viel früher hätte kommen müssen.“ Trump spreche das Problem „auf eine andere Art“ an – „Der Erfolg spricht für sich“, so Merz.
BUNDESTAG: Aktuelle Stunde! Reporter-Angriff in Erfurt am AfD-Parteitag und Ukraine-Krieg | WELTLIVE










