„Ruhe und Frieden“: ÖRR-Sendung „buten un binnen“ schildert positive Islam-Konversion

vor 4 Monaten

„Ruhe und Frieden“: ÖRR-Sendung „buten un binnen“ schildert positive Islam-Konversion
Bildquelle: Apollo News

Das von der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Radio Bremen produzierte Fernsehformat buten un binnen hat in einem Beitrag die Geschichte einer jungen deutschen Islam-Konvertitin geschildert. Der Beitrag hat dabei einen durchweg positiven Grundton und beschreibt die Abkehr der 20-jährigen Lana vom Christentum als eine persönliche Entwicklungsgeschichte, die ihr zu mehr Disziplin verholfen habe. Auch Lanas Mutter, die den Schritt nach anfänglicher Besorgnis mittlerweile unterstützt, kommt in dem Beitrag zu Wort.

Die Konversion habe demnach ihren Ursprung in einer „persönlichen Krise“ gehabt, die schließlich in eine Auseinandersetzung mit religiösen Fragestellungen mündete. „Ich war zwar konfirmiert und getauft. Aber ich war keine Christin. Ich habe das nicht gelebt“, sagt Lana. Zwar sei das Christentum für sie dennoch eine „schöne Religion“, aber „es ist nicht der letzte Schritt“. In der Folge habe sie sich näher mit dem Islam befasst und in diesem Halt gefunden.

„Beim Islam überzeugt mich die Struktur, die man im Alltag bekommt. Und die einem auch ein bisschen Disziplin gibt, gewisse Sachen durchzuziehen und sich an gewisse Sachen zu halten“, sagt Lana weiter. Zwar sei ihre Mutter anfangs besorgt gewesen, doch ihre Ängste seien schließlich nicht eingetreten. „Dass ihre Tochter keinen Alkohol mehr trinkt, fünfmal am Tag betet und dabei ein Kopftuch trägt – für die Mutter ist das mittlerweile normal“, heißt es in dem Beitrag. Lana habe beim Beten „Ruhe und Frieden“ gefunden, heißt es in dem Beitrag.

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