Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich nach rund fünfeinhalb Monaten Beratung auf ein umfassendes Reformpaket für die Zukunft der Altersvorsorge verständigt. Nach Medienberichten umfasst das Konzept rund 30 bis 35 Empfehlungen, die am Dienstag offiziell an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas übergeben werden sollen. Ziel der Vorschläge ist es, die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung angesichts des demografischen Wandels langfristig zu sichern.
Zu den zentralen Empfehlungen gehört eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Künftig soll die Regelaltersgrenze nicht mehr politisch festgelegt, sondern an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden. Nach den Berechnungen der Kommission würde das Rentenalter zwischen 2031 und 2041 zunächst von 67 auf 67,5 Jahre steigen. Anschließend könnte es in Zehnjahresschritten jeweils um weitere sechs Monate angehoben werden. In den 2090er-Jahren würde die Regelaltersgrenze damit bei 70 Jahren liegen. Die Berechnungen sollen regelmäßig überprüft werden.
Im Gegenzug soll die Möglichkeit eines vorzeitigen Renteneintritts ohne Abschläge weitgehend entfallen. Die Kommission empfiehlt die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“. Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder besonders belastenden Erwerbsbiografien sollen allerdings besondere Härtefallregelungen geschaffen werden.
DEUTSCHLAND: Eskalation! Russland droht mit direkten Angriffen auf Militär-Produktion! WELT STREAM











