„Das sind Fanatiker des Geldwegnehmens. Die blicken einfach auf uns als Mastvieh.“ Mit dieser scharfen Kritik reagiert NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt am Dienstag bei NIUS Live auf die geplante Plastiksteuer der schwarz-roten Koalition. Ab Juli 2027 sollen für jede Tonne Kunststoff in Verpackungen 550 Euro fällig werden. Für 2027 rechnet der Bund mit 805 Millionen Euro Einnahmen, ab 2028 mit jährlich mehr als 1,4 Milliarden Euro.
Besonders brisant: Die Belastung soll nicht bei den Unternehmen bleiben. Der Gesetzentwurf ist ausdrücklich darauf angelegt, dass die Steuer über höhere Preise an die Endkunden weitergegeben wird.
Reichelt sagt dazu: „Die Steuer ist darauf angelegt, dass wenn wir aus einer Plastikflasche trinken, 1,4 Milliarden Euro auf uns überwälzt werden, weil Lars Klingbeil den Hals nicht voll bekommt.“
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