Bundestagsabgeordneter Lamely dreht linke Asyl-Website um

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Bundestagsabgeordneter Lamely dreht linke Asyl-Website um
Bildquelle: Tichys Einblick

Wie war das noch mit der deutschen Kulturschickeria? Unter Namen wie Günther Jauch, Herbert Grönemeyer oder Herta Müller, Nobelpreisträgerin für Literatur und selbstbekundetes Opfer rumänischer Stasi- und Gulag-Methoden, sprach man sich im Dezember 2025 in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz für weitere freiwillige Aufnahmen von Afghanen aus. Im Klartext sollte die aktuelle Bundesregierung sogar ihre Hinhaltetaktik aufgeben und mutig das Werk der Ampel fortsetzen.

Pierre Lamely, Bundestagsabgeordneter für die AfD aus Fulda, fand das anstößig und schrieb den Unterzeichnern einen offenen Antwortbrief, in dem er sie aufforderte, bei Ankunft der neuen afghanischen Großfamilien auch und zumindest für deren Beherbergung zu sorgen, am besten indem sie „die eigene Villa zur Erstaufnahmeeinrichtung machen“.

Lamely schrieb jeden Unterzeichner des Briefes persönlich an und fragte zusätzlich im Bundestag nach. Per Schriftlicher Frage wollte er von der Bundesregierung wissen, ob sich einer der Unterzeichner oder ein Dritter gemeldet habe, um die geforderte Aufnahme auf eigene Kosten zu tragen und mit einer Bürgschaft einzustehen. Doch auch die Bundesregierung konnte hier nicht weiterhelfen. Laut Antwort vom 20. Februar sind der Bundesregierung „keine derartigen Anfragen von Unterzeichnern des Briefes oder Dritten“ bekannt. Lamely schließt: „Es hatte sich niemand gemeldet.“

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