Unter „Free Palestine, free Palestine“- und „Fuck you Israel“-Rufen demonstrierten am Samstagnachmittag nach Polizeiangaben 3.500 Menschen in Berlin vor dem Kanzleramt. Auf den Transparenten der Pro-Palästina-Demonstranten standen unter anderem die Parolen „Staatsräson Völkermord“ und „Schluss mit Besatzungsterror“, wie die Welt berichtet. Die Demonstration, die durch das Regierungsviertel in Richtung Alexanderplatz zog, verlief weitgehend störungsfrei.
Allerdings demonstrierte bei der Kundgebung neben den Linken-Politikern Vanessa Emden und Cansin Köktürk auch der Hamas-nahe Aktivist Ibrahim Ibrahim. Darüber berichtete die Bild. Ibrahim Ibrahim ist nicht nur Unterstützer der Hamas-nahen Terrororganisation „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP), sondern auch Anhänger des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees (VPNK). Dieses wird vom Verfassungsschutz dem ausländischen Extremismus und dem Islamismus zugeordnet. Außerdem glorifizierte Ibrahim den Architekten des Massakers am 7. Oktober 2023, Yahya Sinwar, als „Märtyrerhelden“.
Doch dies stellte für Emden und Köktürk offenbar kein Problem dar. Die Politiker nahmen nicht nur neben dem Terror-Unterstützer an der Demonstration teil: Emden hatte zuvor in einem Instagram-Post zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen. „Solidarität ist kein Verbrechen. Freiheit für Palästina. Wir sehen uns auf der Straße. Jetzt erst recht“, verkündete die Linken-Abgeordnete. Emden hatte bei der Berlin-Wahl im September den Wahlkreis 1 in Berlin-Neukölln mit deutlicher Mehrheit gewonnen.
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