Es war ein knallhartes Ultimatum der deutschen Wirtschaft an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine schwarz-rote Regierung: Anfang des Jahres hatten die Präsidenten der großen Unternehmerverbände intern unmissverständlich klar gemacht, dass sich bis Ostern „etwas bewegen“ müsse – im Klartext: Dass erste erkennbar konkrete Reformschritte erfolgen müssten.
Von einem „Karfreitags-Ultimatum“ war die Rede. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sprach in kleiner Runde davon, dass die Bundesregierung „hart an der Grenze zur Verantwortungslosigkeit“ handeln bzw. besser: nicht handeln würde.
Drei Monate später ist die Versager-Regierung Merz/Klingbeil vollends erstarrt, derweil die Wirtschaftsdaten immer schlechter werden und das erwartete magere Wachstum vor dem Hintergrund des Nahost-Krieges gegen Null tendiert.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











