AWO präsentiert milliardenschwere „kleine“ Sozialreform

vor 1 Tag

AWO präsentiert milliardenschwere „kleine“ Sozialreform
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Arbeiterwohlfahrt ist traditioneller Bestandteil der unüberschaubaren Sozialmaschine Deutschlands. Ihre neuesten Reformvorschläge für den Sozialapparat fordern Effizienz, würden aber zu Zusatzkosten in Milliardenhöhe führen. Am Ende wächst stets nur der Bewirtschaftungsacker.

Grundsätzlich existieren zwei Strategien im „Kampf gegen die Armut“.

Zukunftsgewandte Gesellschaften vertrauen auf die Kraft freier Märkte, auf Innovation und die Kreativität der Individuen – und lassen so den gesamten Kuchen des ökonomischen Ertrags weiter wachsen. Erst danach greifen sozialpolitische Maßnahmen zur Unterstützung der Bedürftigen.

Defensive Gesellschaften wählen hingegen den Umverteilungsansatz: Das Vorhandene wird unter grober Missachtung der Regeln des Privateigentums und der Leistungsgerechtigkeit auf eine immer weiter wachsende Zahl Bedürftiger umverteilt. Es entsteht eine in Teilen sozialistische Bewirtschaftungsindustrie, bekannt als Wohlfahrtssektor.

Deutschlands Wohlfahrtsindustrie hat sich seit dem Krieg breit aufgefächert. Sie ist ein Produkt des wirtschaftlichen Erfolgs zweier Nachkriegsgenerationen und wirkt angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs des Landes anachronistisch und ökonomisch regelrecht zerstörerisch.

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