Oktoberfest in München: Wiesn-Figuren übermalt, weil sie Stadt „zu freizügig“ waren

vor 6 Tagen

Oktoberfest in München: Wiesn-Figuren übermalt, weil sie Stadt „zu freizügig“ waren
Bildquelle: NiUS

Die Pappmaché-Figuren am Eingang des Teufelsrads auf dem Oktoberfest treten in diesem Jahr deutlich bekleideter auf. Die Betreiberin ließ sie umgestalten, weil sie der Stadt München zu freizügig waren.

Nach 80 Jahren mit Dirndl, Mini-Kleid und kurzem Rock tragen die Damen nun unter anderem weiße Blusen, lange Unterhosen und Schuhe, wie die tz in München berichtet. Anlass war ein Schreiben der Stadt München zur Wiesn-Bewerbung 2026. Die Gleichstellungsstelle für Frauen hatte die Ausschnitte als zu tief und die Röcke als zu kurz kritisiert.

Außerdem wurde vorgeschlagen, eine Figur in einen Mann umzuwandeln. Betreiberin Elisabeth Polaczy ließ die Puppen daraufhin umgestalten: „Drei Damen haben bei der Stadt Missmut erregt, weil sie zu freizügig waren“, sagte Polaczy der tz. Der Hawaiianerin musste zusätzlich ein Top und Schuhe verpasst werden – barfuß darzustellen sei laut Gleichstellungsstelle diskriminierend.

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