Migrationskritik unerwünscht: Stadt Melk entfernt aktuelles Buch von Gerald Grosz aus öffentlicher Bibliothek

vor 2 Monaten

Migrationskritik unerwünscht: Stadt Melk entfernt aktuelles Buch von Gerald Grosz aus öffentlicher Bibliothek
Bildquelle: Tichys Einblick

Gerald Grosz nimmt kein Blatt vor den Mund. Der österreichische Publizist und ehemalige FPÖ-Parlamentarier lässt sich von deutschen Be- und Empfindlichkeiten nicht beeindrucken und legt in seinem Buch „Ab nach Hause“ dar, was Remigration in seinen Augen bedeutet, und warum sie notwendig ist: Um Europa, seine Werte, seine Ideen, seine Menschen, zu bewahren.

Doch nicht nur in Deutschland, wo Fakenews-Kampagnen eine Massenhysterie auslösten, die dem Begriff im Nachgang überhaupt erst einen breiten Bekanntheitsgrad bescherte, sind klare Worte zur Migrationskrise so manchem ein Dorn im Auge. In Niederösterreich hat die Stadt Melk „Ab nach Hause“ nun aus der Stadtbibliothek entfernt. Ein Akt der Zensur, ausgerechnet unter einem ÖVP-Bürgermeister. Das ist nicht nur mit Blick auf den Zustand des Konservatismus vielsagend. Grosz hat auch für diesen Vorgang scharfe Worte parat: „Was kommt als Nächstes? Verbrennen sie vielleicht meine Bücher?“, kommentiert er den Versuch, die Verbreitung seines Buches einzudämmen – trotz hoher Nachfrage seitens der Bevölkerung.

„Die ÖVP beweist einmal mehr ihren Hofknicks vor den linken und progressiven Kräften, die sie auch in Niederösterreich mit dem Nasenring durch die Arena treiben. (…) Dass man mittlerweile so weit geht und Literatur verbietet, nur weil sie die drängenden Probleme unserer Zeit – den Verrat an der eigenen Gesellschaft durch die millionenfache Unterwanderung – auf den Punkt bringt, ist ein Skandal für sich“, so Grosz weiter.

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