Der TE-Index zeigt immer dann den Durchschnitt von sechs Umfrageinstituten an, wenn es von ihnen allen neue Daten gibt. Hier der vom 11. Februar. Anders ist diesmal Die Linke bei 5,5 Prozent im Tausch gegen das BSW vorher über fünf.
INSA maß am 10. Februar das BSW mit 5,5 und Die Linke mit 6,0 Prozenten. Ob außer Union, AfD, SPD und Grünen es am Ende wirklich mehr mit über fünf Prozent in den Bundestag schaffen oder nur durch die Hilfstür von drei Direktmandaten? Das dürfte demoskopisch wohl hin und her gehen, je nachdem wie viel in Bewegungen von 0,5 bis zwei Prozentpunkte unseriöser Weise hineininterpretiert wird, die keine sind.
Die Leute in den Instituten erzählen leider nicht, wie sie mit den völlig veränderten Bedingungen ihrer Arbeit umgehen und ob das übehaupt geht. Früher stellten die Institute die Repräsentativität ihrer Ergebnisse in der geografischen Verteilung der Befragten sicher, indem sie die Telefon-Standorte feststellten. Das geht mit dem Fortgang des Sterbens der Festetztelefone gar nicht mehr. Die Angaben des Wohnorts der Befragten lassen sich bei Mobiltelefonen nicht überprüfen. Wie die Institute das lösen, sagen sie nicht.
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