Während Bundestagspräsidentin Julia Klöckner anordnete, dass die Regenbogenfahne vor dem Bundestag anlässlich des Christopher Street Days nicht gehisst werden soll, will die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen dies tun. „Selbstverständlich wird an diesem Samstag, wenn die Christopher-Street-Day-Demonstration durch die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf zieht, wieder die Regenbogenflagge vor dem Landtag wehen“, sagte die Sprecherin für Queerpolitik der Grünen Landtagsfraktion NRW, İlayda Bostancıeri, laut WDR.
Abgeordnete des Landtags und Mitarbeiter werden wieder als Fußgruppe an der Demonstration teilnehmen. Ein Sprecher des Landtags sagte gegenüber dem WDR: „Die Regenbogenflagge wird bereits zum vierten Mal vor dem Landtag zu sehen sein – neben den Flaggen Nordrhein-Westfalens, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.“
Weiter sagte die Grünen-Politikerin Bostancıeri: „Angesichts zunehmender Feindlichkeit gegen queere Menschen ist es nötiger denn je, Flagge zu zeigen – für Menschenrechte und gegen Diskriminierung.“ 2023 beschloss der Landtag, dass die Regenbogenfahne zum Internationalen Tag gegen Homophobie und zum Christopher Street Day wehen soll. Julia Klöckner untersagte, dass das Regenbogen-Netzwerk der Bundestagsverwaltung am Fußmarsch des Christopher Street Days in Berlin teilnehmen dürfe.
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