In Erfurt demonstrierten am Wochendene zehntausende Linke gegen den AfD-Parteitag. Bei den Protesten, zu denen vor allem das Linke Bündnis „Widersetzen“ aufgerufen hatte, wurden mehere Reporter von Apollo News von linksradikalen Aktivisten gejagt. Einer wurde dabei sogar blutig geschlagen. Der Pressesprecher des Bündnisses, Noa Sander, weigerte sich, die Angriffe zu verurteilen. Nun zeigen NIUS-Recherchen: Noa Sander billigt nicht nur Gewalt gegen ihm unliebsame Journalisten, er agiert auch im Umfeld einer vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation, die das System stürzen will.
„Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.“ Mit diesen Worten reagierte der Pressesprecher des Bündnisses „Widersetzen“, Noa Sander, auf einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag in Erfurt auf die Frage des Deutschlandfunk-Journalisten Henry Bernhard, ob das Bündnis die Angriffe auf Reporter von Apollo News im Rahmen der Proteste gegen den AfD-Parteitag verurteile. Zuvor hatte ein Reporter von Apollo News dieselbe Frage gestellt, war jedoch von einer Sprecherin des Bündnisses abgewiesen worden. Die Begründung: „Fragen von Apollo News nehmen wir nicht entgegen.“
Im Zebrakleid gegen „Faschisten“: Noa Sander bei der „Widersetzen“ Pressekonferenz am Sonntag in Erfurt.
Auf X geht das Video mit der gewaltverherrlichenden Aussage derzeit viral. Zahlreiche Nutzer teilen den Clip.
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