Neues in Weimer-Staatsaffäre: Selbst in seinem Manifest hat der Kulturstaatsminister systematisch plagiiert

vor 7 Monaten

Neues in Weimer-Staatsaffäre: Selbst in seinem Manifest hat der Kulturstaatsminister systematisch plagiiert
Bildquelle: NiUS

Nach heftigen Plagiatsvorwürfen gegen das Medium The European, das zur Weimer Media Group gehört, gibt es nun auch konkrete Kopier-Vorwürfe gegen eines der Bücher von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. In seinem Buch „Das konservative Manifest“ aus dem Jahr 2018 soll Weimer zahlreiche Passagen aus journalistischen Texten teils eins zu eins übernommen haben.

Diesen Vorwurf erhebt der „Plagiatsjäger“ Stefan Weber auf seiner Website und belegt ihn mit einer Reihe von Textbeispielen aus Weimers Buch, die so oder in sehr ähnlicher Form auch schon in Texten des Bayerischen Rundfunks, der Zeitung Welt oder in anderen Publikationen zu lesen waren.

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, weil es sich dabei nicht um beiläufige Paraphrasen oder einzelne missglückte Anlehnungen handeln soll, sondern um ganze Absätze, die in Struktur, Wortwahl und Gedankengang nahezu identisch mit bereits erschienenen Texten seien.

Beispiel 1: In einem Fall, so Weber, erstrecke sich die nahezu wortgleiche Übernahme über rund drei Viertel einer Buchseite. Die ursprüngliche Quelle: ein journalistischer Beitrag des Bayerischen Rundfunks zum Thema Menschenwürde.

So lautet die Stelle in Weimers Plagiat:

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel