Nach peinlichen Aussagen der ARD-Börsenexpertin Anja Kohl zu linksextremen Attacken auf Journalisten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt hat der Bayerische Rundfunk (BR) eine Erklärung veröffentlicht. Darin verteidigt der Sender seine Berichterstattung über den AfD-Bundesparteitag in Erfurt, räumt zugleich aber ein, dass die Gewalt gegen Journalisten im „Sonntags-Stammtisch“ nicht mehr thematisiert wurde.
In seiner Rubrik „Stellungnahmen, Korrekturen und Kritik“ behauptet der BR, man habe „ausführlich und differenziert“ über den Parteitag berichtet. Auch Proteste und Angriffe auf Journalisten seien umfassend behandelt worden. Gleich im nächsten Satz heißt es jedoch: „Aus Sicht der Redaktion wäre es durchaus lohnenswert gewesen, über die Proteste und den Umgang damit in der Sendung zu diskutieren. Dafür fehlte am Ende der Sendung leider die Zeit.“
Linke Gegendemonstranten beim AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende
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