„Müssten es noch im Oktober schaffen können“: Ex-BSW-Landeschefin Katja Wolf will neue Partei gründen

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„Müssten es noch im Oktober schaffen können“: Ex-BSW-Landeschefin Katja Wolf will neue Partei gründen
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Nach dem Austritt aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) strebt die bisherige Thüringer Landesvorsitzende Katja Wolf die Gründung einer neuen Partei an. „Wir müssen schnellstmöglich gründen. Entsprechend den Fristen müssten wir es noch im Oktober schaffen können“, sagte Wolf der Deutschen Presse-Agentur. Die Gespräche dazu liefen bereits, ein konkreter Termin stehe aber noch nicht fest. Wolf betonte: „Für eine neue Fraktion braucht es eine neue Partei.“

Auch der frühere BSW-Landespolitiker und jetzige Infrastrukturminister Steffen Schütz rechnet mit einer Neugründung. Beide gehören zu den zahlreichen ehemaligen BSW-Mitgliedern in Thüringen, die in den vergangenen Tagen die Partei verlassen haben. Am vergangenen Freitag erklärten neun weitere Landtagsabgeordnete der bisherigen BSW-Fraktion ihren Parteiaustritt.

Damit sind von den zwölf noch als BSW-Fraktion geführten Abgeordneten lediglich zwei auch Mitglieder der namensgebenden Partei. Drei weitere hatten bereits in der Woche zuvor Partei und Fraktion verlassen. Als Grund nannten sie den anhaltenden Konflikt mit dem Bundesvorstand und der Parteivorsitzenden Sahra Wagenknecht.

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