In Deutschlands Bundesbehörden fallen die Beschäftigten im Schnitt mehr als vier Wochen pro Jahr krankheitsbedingt aus. 2024 waren Mitarbeiter der unmittelbaren Bundesverwaltung durchschnittlich an 20,51 Arbeitstagen nicht im Dienst. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.
Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen Angestellten und Beamten. Tarifbeschäftigte – also Arbeitnehmer des Bundes mit Arbeitsvertrag, vom Verwaltungsmitarbeiter bis zum technischen Personal – fehlten durchschnittlich 22,68 Tage. Beamte sowie Richter kamen auf 20,13 Tage.
Die Zahl der Krankheitstage weist die Bundesregierung nach Behörden aus:
1. In der Bundesratsverwaltung sind die Mitarbeiter im Durchschnitt 25,15 Tage krank. Das Gremium tagt etwa 11 bis 13 Mal pro Jahr.
2. Die Mitarbeiter im Haus von Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, sind durchschnittlich 23,55 Tage pro Jahr krank.
3. Die Beschäftigten im Bundesministerium der Verteidigung belegen Platz 3, sind im Durchschnitt 23,33 Tage pro Jahr krank. In Summe sind das für die Behörde mit 3000 Mitarbeitern etwa 70.000 Krankheitstage pro Jahr.
Plenarsaal des Bundesrats in Berlin
4. Im Deutschen Bundestag sind die Mitarbeiter 22,34 Tage pro Jahr krank.
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