Manches aus Ministermund mag gut gemeint sein, kommt aber schlecht an – und endet in einer medialen Katastrophe. Gutes Beispiel dafür ist das, was die Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (Rheinland-Pfalz, CDU) über unsere Lebensmittel gesagt hat. Ihrer Meinung nach seien sie „noch immer zu günstig“.
Wie bitte – da bleibt einem ja der regionale Apfel im Halse stecken!
Denn darum geht es, und das ist wohl gut gemeint. „Leider schon seit Jahren“ habe das, was Menschen in Umfragen sagen, mit ihrem echten Einkaufsverhalten nichts zu tun. Sie wolle zwar niemandem etwas vorschreiben, aber „mehr Bewusstsein und Wertschätzung in der Bevölkerung für die Produktion von gesunden Lebensmitteln schaffen“, sagt Schneider (16.500 Euro Monatsgehalt) laut der Deutschen Presseagentur.
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