Es war der erste öffentliche Termin von Bundeskanzler Friedrich Merz nach seinem Sommerurlaub: Dabei meldete sich Merz direkt mit einer grünen Wahlkampfrede zurück. Zu den Waldbränden wolle er allen Leugnern sagen: „Das ist der Klimawandel“, so Merz.
Zwei Tage nach der vollständigen Löschung des verheerenden Waldbrands in der Eifel besuchte der CDU-Politiker das Gebiet, um den Helfern zu danken. In Hürtgenwald informierte er sich am Samstagnachmittag über den Einsatzverlauf und die Lage vor Ort im Waldbrandgebiet. Bei seinem Besuch wurde Merz direkt mit Buh-Rufen und Pfiffen empfangen. Er wolle sich von denen, die schreien, jedoch „nicht beeindrucken lassen“, so der Kanzler.
Es ginge um die Frage, wie man in Zukunft „noch besser vorbereitet sein könne auf solche Großschadens-Ereignisse“? Und der bedauerliche Befund sei, so Merz, man müsse in Zukunft damit rechnen, dass die Zahl solcher Ereignisse häufiger werde. Merz sagte, er wolle „allen Leugnern des Klimawandels sagen, schauen Sie sich das genau an, was hier passiert ist. Das ist der Klimawandel“. Man werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen, „aber wir müssen auch mit dem Klimawandel leben“, so der Kanzler.
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