Erstmals mehr als eine Million Menschen mit mindestens einem abgelehnten Asylantrag in Deutschland

vor etwa 2 Monaten

Erstmals mehr als eine Million Menschen mit mindestens einem abgelehnten Asylantrag in Deutschland
Bildquelle: NiUS

In Deutschland leben erstmals mehr als eine Million Menschen, deren Asylantrag mindestens einmal abgelehnt wurde. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor.

Demnach waren zum Stichtag 30. April 2026 im Ausländerzentralregister (AZR) 1.030.864 Personen erfasst, deren Asylantrag mindestens einmal abgelehnt worden ist. Noch ein halbes Jahr zuvor hatte die Bundesregierung zum Stichtag 31. Oktober 2025 insgesamt 934.553 in Deutschland lebende Personen mit einem abgelehnten Asylantrag ausgewiesen, im Sommer 2023 waren es 896.065.

Damit ist die Zahl binnen sechs Monaten um rund 96.300 Personen beziehungsweise gut zehn Prozent gestiegen (gegenüber Sommer 2023 um 134.799 Personen beziehungsweise 15 Prozent) und hat nun erstmals die Millionengrenze überschritten.

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