Auf dem heute (13.Mai) in Würzburg beginnenden 104. Katholikentag will ein „Ökumenischer Arbeitskreis BDSM und Christsein“ das Thema „sadomasochistische Sexualpräferenzen“ nach eigenen Angaben „aus der Tabu-Ecke holen“. Die Sadomaso-Christen sind mit einem eigenen Stand auf der „Kirchenmeile“ vertreten. Motto: „Wegen Gott müssen wir das Schlafzimmer nicht verdunkeln.“
Weiter heißt es auf der Internetseite des Arbeitskreises: „Lasst uns offen und liebevoll über Erotik und Sexualität und über unseren Glauben reden. Denn Schweigen stützt Vorurteile. Wir möchten Informationen über einvernehmlich gelebten BDSM aus christlicher Sicht anbieten. Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ihre eigene Sichtweise auf dieses Thema zu entwickeln.“
Der Internetseite des Arbeitskreises ist eine Definition von BDSM zu entnehmen. Es handle sich dabei um eine Sammelbezeichnung. BD steht für „Bondage & Discipline“, also fesseln und gefesselt werden; SD für „Dominanz und Submission“, also erotisches Machtgefälle; SM schließlich für „Sadomasochismus“, also Lust an Schmerzen usw. und die Lust diese anderen zu bereiten.
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