Vor dem am Montag im französischen Évian-les-Bains beginnenden G7-Gipfel sind am Sonntag im benachbarten Genf Tausende Menschen unter dem Motto „No G7“ zu Protesten zusammengekommen. Bereits kurz nach dem Start schlug die Demonstration in Gewalt um. Am Rand der Route wurde unter anderem ein Auto in Brand gesetzt, zudem wurden trotz Holzbarrikaden erste Geschäfte eingeschlagen.
Auf zahlreichen Plakaten waren profeministische und antikapitalistische Botschaften zu sehen. Außerdem hielten Demonstranten Schilder mit der Aufschrift „Free Palestine“ hoch und schwenkten Palästinenserfahnen. Unter den Protestlern befanden sich auch zahlreiche Vermummte, die mit Schutzbrillen und Gasmasken ausgestattet waren.
Die Demonstranten hatten sich zunächst im „Parc de la Perle du Lac“ am Genfer See versammelt und waren anschließend Richtung Innenstadt gezogen. Die Demonstrationsstrecke wurde großflächig mit Zäunen gesichert. Die Polizei ist in Genf am Sonntag und in den kommenden Tagen mit einem Großaufgebot im Einsatz, um mögliche Ausschreitungen wie im Jahr 2003 zu verhindern, als der damalige G8-Gipfel ebenfalls in Évian stattfand.
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