Landratswahl im Saalekreis: AfD-Kandidat verliert offenbar knapp gegen CDU-Kandidaten

vor etwa 2 Monaten

Landratswahl im Saalekreis: AfD-Kandidat verliert offenbar knapp gegen CDU-Kandidaten
Bildquelle: Apollo News

Im Saalekreis in Sachsen-Anhalt wählten die Menschen am Sonntag bis 18 Uhr in einer Stichwahl einen neuen Landrat. Laut aktuellem Zwischenstand bei der Auszählung um 19 Uhr liegt der AfD-Kandidat Uwe Arendt mit rund 49 Prozent knapp hinter dem CDU-Kandidaten Sven Czekalla mit 51 Prozent. Auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin kommt es zu einer Stichwahl mit AfD-Beteiligung, auch dort liegt der AfD-Kandidat nur auf dem zweiten Platz.

In der ersten Wahlrunde im Saalekreis hatte sich Arendt deutlich mit 43,3 Prozent durchgesetzt – CDU-Mann Czekalla landete bei lediglich 36,6 Prozent. Weit abgeschlagen waren die beiden anderen Kandidaten: Kerstin Eisenreich von der Linkspartei landete bei lediglich 13,2 Prozent, während der Einzelbewerber Lars Zaruba rund 6,9 Prozent holte. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 49 Prozent. Der bisherige Landrat Hartmut Handschak trat aus Altersgründen nicht erneut an.

Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erhielt, ging es in die Stichwahl. Dort wurde Arendt bereits von einigen Medien zum Favoriten erhoben – er wäre der erste AfD-Landrat in Sachsen-Anhalt und erst der zweite bundesweit. Nach Auszählung von 160 der 201 Wahlbezirke liegt er nun jedoch hinten.

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