Neue Enthüllungen zur Labortheorie des Coronavirus: Welche Rolle spielte Drosten in der Fauci-Verschwörung?

vor 2 Monaten

Neue Enthüllungen zur Labortheorie des Coronavirus: Welche Rolle spielte Drosten in der Fauci-Verschwörung?
Bildquelle: NiUS

Anthony Fauci war während der Corona-Pandemie das Gesicht der amerikanischen Gesundheitsbehörden. Nun sieht er sich erneut schwersten Vorwürfen ausgesetzt. Die scheidende US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard veröffentlichte am Mittwoch bislang geheime Dokumente. Sie zeigen, dass Fauci die amerikanischen Geheimdienste persönlich gebrieft und in Richtung einer bestimmten wissenschaftlichen Position zum Coronavirus beeinflusst hat. Diese gezielte Einflussnahme hatte er vor dem Kongress – unter Eid – allerdings bestritten. Tulsi Gabbard wirft ihm deshalb eine „offene Lüge unter Eid“ vor.

Fauci hat jahrelang die als gefährlich geltende Gain-of-Function-Forschung finanziert, bei der Viren im Labor künstlich manipuliert werden, um ihre Eigenschaften zu erweitern, und hatte damit ein sachfremdes Interesse, die Labortheorie zum Ursprung von SARS-CoV-2 zu diskreditieren. Er spielte eine zentrale Rolle in einer koordinierten Aktion, die darauf abzielte, eine ergebnisoffene, sachliche Debatte über den Ursprung des Coronavirus abzuwürgen. Stattdessen sollte nur eine Auffassung herrschen: die Theorie des natürlichen Ursprungs. Fauci ist dabei nur die dickste Spinne im Netz dieser Verschwörung gegen eine wahrhaftig wissenschaftliche Debatte.

Doch es gibt noch eine weitere – und die heißt Christian Drosten.

Fauci 2024 vor dem amerikanischen Kongress

Ende Januar 2020 alarmierte der Virologe Kristian Andersen Fauci über ungewöhnliche Eigenschaften des neuen Coronavirus. Einige Merkmale seien mit der Vorstellung eines natürlichen Ursprungs schwer vereinbar, hieß es intern im Virologenkreis. Das ist seit Längerem bekannt, aber wichtig, um die neuen Enthüllungen zu kontextualisieren.

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