Kriminalstatistik zeigt: Klamroths „australischer Austauschstudent“ spielt praktisch keine Rolle

vor 2 Monaten

Kriminalstatistik zeigt: Klamroths „australischer Austauschstudent“ spielt praktisch keine Rolle
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Das baden-württembergische Innenministerium hat Zahlen zur Kriminalität nichtdeutscher Tatverdächtiger vorgelegt. Die Antwort auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Daniel Lindenschmid zeigt: Die Zahl der Straftaten mit mindestens einem nichtdeutschen Tatverdächtigen ging 2025 zwar gegenüber dem Vorjahr zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Niveau von 2020. Eine neue Aufschlüsselung nach Aufenthaltsstatus zeigt zudem, dass Personen ohne Aufenthalt in Deutschland nur einen kleinen Teil der Fälle ausmachen.

Nach Angaben des Ministeriums wurden 2025 in Baden-Württemberg 170.309 Straftaten registriert, bei denen mindestens ein nichtdeutscher Tatverdächtiger erfasst wurde. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 186.061. In den Gesamtzahlen sind auch ausländerrechtliche Verstöße wie unerlaubte Einreise oder unerlaubter Aufenthalt enthalten. Davon wurden 2025 insgesamt 28.811 Fälle erfasst. In der Allgemeinkriminalität waren es demnach 2025 141.498 Fälle und 2024 152.520 Fälle.

Erstmals weist die Polizeiliche Kriminalstatistik für Baden-Württemberg gesondert Fälle aus, bei denen Tatverdächtige keinen Aufenthalt in Deutschland hatten. Darunter fallen etwa Touristen, Durchreisende oder andere Personen, die nicht zur ausländischen Wohnbevölkerung zählen. Für diese Gruppe wurden 2025 insgesamt 1.814 Straftaten registriert. Deutlich höher lagen die Zahlen in anderen Kategorien: Bei Personen mit „sonstigem erlaubtem Aufenthalt“ wurden 106.700 Straftaten erfasst, bei Personen mit „unerlaubtem Aufenthalt“ 29.575. Für Asylbewerber und Flüchtlinge weist die Statistik 18.704 Straftaten aus.

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