Die ersten neun Tage im Krieg Iran-Israel sind vorüber. Wie lange dauert er noch, kann Israel ihn noch führen und bezahlen? Noch lange, sehr lange. Auch wenn Ökonomen – auch in Israel – daran zweifeln. Denn es kämpft ein Volk mit einem unbändigen Überlebenswillen gegen Mullahs, die einen Todeskult pflegen und dafür eine Religion missbrauchen. 150.000 im Ausland gestrandete Israeli wollen trotzdem nach Hause. 15 Millionen Iraner haben nur ein Ziel: raus aus Teheran.
Nach über einer Woche Krieg leben 9.000 Israeli, Opfer ballistischer Raketen aus dem Iran, auf Hotels in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem verteilt, die für Touristen gebaut wurden. Die Kosten allein für die Zerstörungen und für die Unterbringung der Familien in den ersten acht Tagen: Rund eine Milliarde Euro, berichten israelische Finanzbehörden. Jede Familie erhält 30.000 Euro für Wohnungs- und 20.000 Euro für Einrichtungsschäden zeitnah ausbezahlt.
Volkswirtschaftler haben ihre Computer hochgefahren und rechnen: Lange kann Israel das nicht durchhalten. Sie vergessen eines: In der Ökonomie gibt es keine Recheneinheit „Motivation“. Sie ist in Israel der Hauptfaktor, der von einer 3500-jährigen Geschichte gespeist wird. Seit über einer Woche kämpft das jüdische Volk Israel direkt gegen Milizen und bezahlte, einheimische Söldner, die von shiitischen Mullahs in einen Todeskult verführt werden, der nach Gaza, Libanon, Syrien, Jemen und Irak exportiert wurde.
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