Der Arday-Skandal und die Rache des akademischen DEI-Systems

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Der Arday-Skandal und die Rache des akademischen DEI-Systems
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Skandal um Jason Arday, das wurde schon früh klar, ging nicht um einen einzelnen Hochstapler, Plagiator und Lügenbaron. Er handelte vom System Universität allgemein, denn Arday hatte sich keineswegs am eigenen Schopf auf einen Lehrstuhl an einer der traditionsreichsten Hochschulen Großbritanniens gesetzt. Es war ein ganzes Professorenkollegium gewesen, das ihm willfährig huldigte und aus einem akademisch unbegabten „kritischen“ Rassentheoretiker einen Soziologen zu machen suchte. So äußerte sich Hillary Cremin, Leiterin der Fakultät für Erziehungswissenschaften in Cambridge, an der Arday für kurze Zeit war, begeistert über ihr Fakultätsmitglied. Arday sei einfach „der Beste“.

Am Ursprung des öffentlichen Skandals um Arday stand eine Wortmeldung von Nathan Cofnas. Und der scheint nun ebenfalls seinen Job an der Universität Gent zu verlieren. Im Juli hatte Cofnas öffentlich darauf hingewiesen, dass Jason Arday, das schwarze Wunderkind der Soziologie, ein heftiger Plagiator war – einer, dessen pseudo-akademische Plagiate über das normale Maß hinausgingen und der sich deshalb für eine „Story“ eignete, wie Cofnas in einem Interview sagte. Viele Passagen von Ardays Doktorarbeit waren „mit minimalen Änderungen“ aus anderen Werken übernommen, manchmal samt Rechtschreib- oder Interpunktionsfehlern.

Nun kam Cofnas’ Rache an Cambridge. Doch der DEI-Krake ist noch nicht tot, er hat seine Tentakel schon bis nach Gent ausgestreckt. Und so wurde Cofnas von seiner belgischen Universität suspendiert. Er selbst geht von seiner baldigen Entlassung aus. Damit würde Cofnas’ Karriere erneut auf dem Altar der „Vielfalt“ geopfert. Cofnas gilt als „rechts“ und ist schon daher das ideale Opfer einer links-woken Vertreibungsstrategie, sobald sich ein passender Anlass bietet. Auf der DEI-Gedenkveranstaltung für Arday in London wurde Nathan Cofnas von zahlreichen Rednern, darunter Labour-MP Diane Abbott, angegriffen und deutlich ins Visier genommen.

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