Irrgarten politische Kriminalität und die verzerrte Linse der Grünen

vor 2 Monaten

Irrgarten politische Kriminalität und die verzerrte Linse der Grünen
Bildquelle: Tichys Einblick

Zahlen sind zu einem Gutteil die Grundlage unseres heutigen Lebens. Die öffentliche Diskussion orientiert sich daran, wie hoch die gemessene Inflationsrate ist, welche Arbeitslosenquote die Behörden ausweisen und welches Wirtschaftswachstum gemessen oder vorausgesagt wird. Außerdem sind auch ganz reale Zahlen wie die Preise von Gütern oder Börsenpapieren Teil unseres Lebens. Nicht anders ist es mit den Zahlen der Kriminalbehörden, die uns über die festgestellten Straftaten informieren. Diese Kriminalstatistik gehört dabei sicher zum ersteren Typus einer behördlich erstellten Zahlensammlung und Berechnung. Im Unterschied zum konkreten Preis einer Sache liegt die eigentliche Realität hinter diesen Zahlen, wird manchmal von ihnen verstellt und versteckt.

Nun kann man die deutschen Parteien vermutlich relativ schlackenlos in das Schema links oder rechts pressen. Links sind die Ex-SED (alias Linke), die SPD und im Grunde die Grünen, auch wenn ihnen der Klassenkampf manchmal weniger wichtig ist. Rechts sind konservative Kräfte wie die AfD, die Werteunion, Teile von FDP und CSU, bedingt die Freien Wähler, früher wohl auch einmal die jetzt heimatlose CDU.

Aber infolge dieser einst klaren, heute immer unklareren Aufteilung erzeugt die Einordnung der inländischen PMK in nur zwei Kategorien – „rechts“ oder „links“ – eine Verengung. Es geht ja im allgemeinen um jene „Radikalen“, die aus politischer Inbrunst zu Delinquenten, also „Extremisten“ werden. Man denkt unwillkürlich an die entschiedeneren Teile des jeweiligen Spektrums. Und so entstehen politische Schuldzuschreibungen, die an bestimmte Pole des politischen Wettbewerbs adressiert sind.

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