Amadeu Antonio Stiftung rät Lehrern, Eltern wegen „rechtsextremer Aussagen ihrer Kinder“ zu kontaktieren

vor 7 Tagen

Amadeu Antonio Stiftung rät Lehrern, Eltern wegen „rechtsextremer Aussagen ihrer Kinder“ zu kontaktieren
Bildquelle: Apollo News

Die Amadeu Antonio Stiftung hat auf Instagram einmal mehr vor der AfD gewarnt. Hintergrund sind die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und die mögliche Regierungsübernahme durch die AfD. „Sollte die rechtsextreme AfD eine Landesregierung stellen, könnte sie weitreichende Änderungen in der Bildungspolitik vornehmen – und genau das ist ihr Plan“, heißt es in dem Beitrag. Um der Partei bei diesem Plan Steine in den Weg zu legen, wurde nun eine Art Leitfaden veröffentlicht, wie man sich schützen könne.

Zunächst einmal könne man beispielsweise „demokratische Werte und Regeln in das Schulprogramm & die Hausordnung“ aufnehmen. Neben solchen Formalitäten komme es aber gerade in der Schule auch auf jeden einzelnen Verantwortungsträger an. „Bleibt bei Druck standhaft“, rät die linke Stiftung. Und weiter: „Für Lehrkräfte oder Schulleitungen gilt keine Neutralitätspflicht gegenüber Rechtsextremismus. Das Grundgesetz kann die AfD nämlich nicht ändern.“

Die Gefahr liege jedoch auf der Hand, dass Lehrkräfte eingeschüchtert würden. „Anweisungen zu Neutralität und Meldestellen werden Lehrkräfte verunsichern“, meint die Amadeu Antonio Stiftung. Um damit umzugehen, sollte man sich mit anderen Lehrkräften vernetzen. Das reiche im Zweifel jedoch nicht aus. Gegebenenfalls sollte man auch Kontakt zu „Profis“ aufnehmen, wie die Amadeu Antonio Stiftung meint. Gemeint seien damit „Fachverbände“ oder „Gewerkschaften“. Auch von einschlägigen Beratungsstellen wie dem Netzwerk für Demokratie und Courage sollte man sich mitunter beraten lassen.

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