Hendrik Wüst fordert eine schnellere Regelung für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche

vor 4 Monaten

Hendrik Wüst fordert eine schnellere Regelung für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche
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Neben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sprechen sich immer mehr deutsche Politiker für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche aus. So auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Sie drängen darauf, Kinder und Jugendliche stärker vor möglichen Risiken sozialer Medien zu schützen und eine politische Entscheidung möglichst zeitnah zu treffen.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert die schnelle Einführung klarer Altersbeschränkungen. „Es wird höchste Zeit für eine wirksame, abgestufte Altersbeschränkung für Social Media“, sagte Wüst der Neuen Osnabrücker Zeitung. Eine solche Regelung solle Kinder im Alltag besser schützen und gleichzeitig Jugendlichen einen sicheren Zugang zu digitalen Kommunikationsräumen ermöglichen.

Zur Begründung verwies Wüst auf mögliche Risiken für die Gesundheit junger Menschen. „Wir regulieren Alkohol, Tabak und Glücksspiel, weil sie nachweislich Schaden anrichten. Wenn soziale Medien nachweislich die psychische Gesundheit junger Menschen gefährden, dürfen wir nicht länger wegsehen“, erklärte er. In den vergangenen Wochen sei das Thema intensiv diskutiert worden. Nun müsse die Politik schnell handeln: „Wir müssen jetzt schnell handlungsfähig werden, um unsere Kinder besser zu schützen.“

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