Der Unternehmer Andreas Kroll handelt seit zwölf Jahren mit seltenen Erden, er nennt sie „Kokain der Industrie“. 2025 setzte er mit seiner Berliner Metallhandelsgesellschaft Noble Elements 37 Millionen Euro um, 2026 sollen es fast 100 Millionen Euro werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt spricht Kroll über die Abhängigkeit von China und warum seltene Erden langfristige Abnahmeverträge brauchen – und weshalb sie auch etwas für Privatanleger sind.
NIUS dokumentiert wichtige Aussagen.
„Es wird Jahre dauern, bis Deutschland seltene Erden zum Beispiel aus Australien bekommt. Zeit, die wir eigentlich nicht haben. Die USA gehen das Thema seltene Erden entschlossener und schneller an – das Kriegsministerium investiert umfangreich, aber sie haben auch strategisch einen guten Vorschlag unterbreitet. Die geplante Handelszone für seltene Erden unter der Führung der USA mit der EU und Japan, die Mindestpreise festlegt, ist eine richtig gute Idee.“















