Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern steht die AfD wegen der Vergangenheit eines ihrer Kandidaten unter Druck. Sascha Gläser aus Rostock bewirbt sich im Wahlkreis 7 (Hansestadt Rostock IV) um ein Direktmandat für den Landtag. Der 42-Jährige hat inzwischen eingeräumt, dass er im Dezember 2012 eine Bank in Duisburg überfallen hat und dafür rechtskräftig verurteilt wurde. Gegenüber dem Nordkurier erklärte Gläser: „Ja. Ich habe vor rund 14 Jahren eine Straftat begangen und wurde dafür rechtskräftig verurteilt.“ Die Tat sei Teil seiner Biografie, die er „weder leugne noch bagatellisiere“. Zugleich bezeichnete er sie als den „größten Fehler meines Lebens“, den er aufrichtig bereue.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde Gläser am 20. März 2013 vom Amtsgericht Duisburg wegen schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Strafe verbüßte Gläser vollständig.
Der Überfall ereignete sich am 19. Dezember 2012 in einer Volksbank-Filiale im Duisburger Stadtteil Rumeln. Demnach betrat der damals 28-Jährige die Bank, zeigte einer Kassiererin eine vermeintliche Schusswaffe und forderte Bargeld. Bei der später sichergestellten „Waffe“ handelte es sich allerdings um ein Feuerzeug in Form einer Pistole. Gläser wurde bereits am folgenden Tag festgenommen.
DEUTSCHLAND: Putin geht bei Rache noch weiter! Russland reagiert auf Sanktionen I WELT STREAM













