Mannhart zur Gaspolitik: „Da werden noch ganz andere Kosten auf uns zukommen“

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Mannhart zur Gaspolitik: „Da werden noch ganz andere Kosten auf uns zukommen“
Bildquelle: NiUS

„Die Gaspolitik ist vielleicht das verrückteste Politikfeld überhaupt, was wir in Deutschland haben. Und ich glaube, da werden noch ganz andere Kosten auf uns zukommen“, sagt Max Mannhart, Chefredakteur von Apollo News, am Donnerstag bei NIUS Live. Anlass ist die geplante strategische Gasreserve der Bundesregierung, deren Kosten künftig die Gaskunden tragen sollen.

Hintergrund: Das Wirtschaftsministerium plant eine Reserve von rund 24 Terawattstunden Gas, etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität. Sie soll im Krisenfall den Ausfall wichtiger Importwege für rund 30 Tage abfedern. Dafür ist ab Oktober 2027 ein Aufschlag von 0,03 Cent pro Kilowattstunde vorgesehen. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das laut den in der Sendung genannten Berechnungen Mehrkosten von etwa fünf bis zehn Euro pro Jahr.

Mannhart widerspricht bei NIUS Live am Donnerstag dem Eindruck, dass die bisherige Gasumlage tatsächlich verschwunden sei: „Die Gasumlage ist nicht abgeschafft worden. Sie ist in den KTF gezogen worden. Also sie wird nur aus einem anderen Topf bezahlt, den die Bürger ja auch irgendwoher finanzieren, entweder über ihre Steuern oder über ihren CO2-Preis wiederum, der das Tanken teurer macht oder das Einkaufen von Öl und Gas teurer macht. Also es ist ein bisschen linke Tasche, rechte Tasche.“

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