Friedrich Merz ist für nichts verantwortlich, gemeinerweise haben sich die vielen Krisen ausgesucht, pünktlich zu seiner Kanzlerschaft aufzutauchen, und die Deutschen müssen jetzt endlich mal liefern, damit er ihre Erfolge für sich verbuchen kann. Müsste das Sommerinterview des Bundeskanzlers in einem Satz zusammengefasst werden, würde er so lauten.
Die Zuschauer erlebten einen in jeder Hinsicht alten Mann, der vieles ausstrahlte, aber keinesfalls den habituellen Anforderungen an einen Regierungschef der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft gerecht wurde. Allein seine Antwort auf die Frage, welche Branche in zehn Jahren in Deutschland dominieren werde, war bezeichnend.
Merz erwähnte mit keiner Silbe die Autoindustrie, sprach stattdessen wolkenhaft von KI und betonte ernsthaft die Pflege als großen Arbeitgeber der Zukunft. Die Vergreisung der Volkswirtschaft, verkündet von einem Mann, der die Welt nicht mehr versteht. Der erst recht nicht begreift, dass so eine Aussage vielleicht nicht den Optimismus und damit die Lust auf das Kommende versprüht, die Staatsbürger von ihrer Regierung erwarten.
SACHSEN-ANHALT: Gnadenlos ausgepfiffen und beschimpft! Wahlkampf wird für Merz zur Qual | LIVE






