„Trixi tottreten“, „Chrupalla Vergasen“: Grünen-Wahlkämpfer verfasste Mordaufruf – und betreibt heute „Frauen gegen Merz“

vor mehr als 1 Jahr

 „Trixi tottreten“, „Chrupalla Vergasen“: Grünen-Wahlkämpfer verfasste Mordaufruf – und betreibt heute „Frauen gegen Merz“
Bildquelle: NiUS

Wer steckt hinter der Kampagne „Frauen gegen Merz“? Exklusive Recherchen von NIUS zeigen nun erstmals: Die Agentur „Aktivistmuss“, die die Kampagne betreut und im Impressum der Kampagnenseite ausgewiesen wird, ist in der Vergangenheit mit linksradikalen Positionen und Mordaufrufen gegenüber AfD-Politikern aufgefallen.

So schrieb der Account von „Aktivistmuss“ noch im Januar 2022: „Im Namen der #Meinungsfreiheit Andersdenkender fordern wir #DenStrickfürStorch, #GaulandErschießen, #BrandnerVierteilen, #TrixiTottreten, #ChrupallaVergasen, #WeidelHartFicken“.

AfD-Politikerin Beatrix von Storch hatte damals auf Twitter geschrieben: „Unsere Meinungsfreiheit war noch nie so gefährdet wie jetzt: Die SPD-Innenministerin Faeser droht, die Internet-Plattform Telegram abschalten zu lassen. Die Regierenden haben immer weniger Hemmungen, gegen Andersdenkende vorzugehen.“

Der Post wurde inzwischen gelöscht, ein Screenshot liegt NIUS vor:

Der Post datiert auf den Januar 2022.

Rund drei Jahre später zeichnet sich genau diese Agentur „Aktivistmuss“, betrieben von dem Ehepaar Frauke Seeba und Matthias Seeba-Gomille, nun für eine Anti-Merz-Kampagne verantwortlich. Das laut Impressum in Berlin-Friedrichshain ansässige Duo engagiert sich dabei in Form von „Aktivistmuss“ schon lange für extrem linke Positionen – und gegen jede rechtskonservative Politik. Besonders brisant: Der Mann, Matthias Seeba-Gomille, engagiert sich nach eigenen Angaben bei den Grünen, wie ein Beitrag auf LinkedIn zeigt. Darüber hatte zuerst der CDU-Influencer Baha Jahmous auf X berichtet.

Beiträge zu den Grünen hat er wohl gelöscht. Böse Parteisoldaten der Union wieder @LarsWienand, die nicht vorhandene Kampagnen wittern 🙃 pic.twitter.com/GXmkSPOJnP

Eine Anfrage von NIUS, wie Frauke Seeba und Matthias Seeba-Gomille zu ihren Äußerungen stehen, welche Rolle sie in der Kampagne „Frauen gegen Merz“ einnehmen und aus welchen Motiven sie sich dort engagieren, ließ die Agentur „Aktivistmuss“ unbeantwortet. Eine Anfrage von NIUS, wie die Grünen die Parteimitgliedschaft von Matthias Seeba-Gomille bewerten und inwiefern sich sein Aktivismus mit den Werten der Partei in Einklang zu bringen ist, ließ die Partei unbeantwortet.

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