Französische Nationalmannschaft „ohne Franzosen“: Rajoy legt nach Rassismusvorwürfen nach

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Französische Nationalmannschaft „ohne Franzosen“: Rajoy legt nach Rassismusvorwürfen nach
Bildquelle: Apollo News

Nach den Rassismusvorwürfen wegen seiner Aussage über eine französische Nationalmannschaft „ohne Franzosen“ möchte sich der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy nicht entschuldigen. Stattdessen wirft er der Regierung von Pedro Sánchez vor, den Streit aufzublasen, um von den Problemen des Landes abzulenken. Nach Spaniens 2:0-Sieg gegen Frankreich veröffentlichte Rajoy seine neue Kolumne unter dem Titel „Man muss einen guten Sinn für Humor haben“.

Es sei bedauerlich, so Rajoy, dass Sánchez sich durch die Kritik an ihm „von den anderen Fragen“ habe ablenken lassen, schrieb Rajoy für die spanische Zeitung El Debate. Vielmehr solle es um Fragen gehen, „die den Spaniern wichtig sind, die alle beschäftigen und um die sich die Behörden kümmern sollten“. Welche Probleme er dabei konkret meint, ließ der konservative Politiker offen. „Sie wissen, wie ich bin und was ich denke“, schrieb Rajoy zum Abschluss. „Es lebe Spanien! Wir haben wieder einmal gewonnen.“

Der Regierung warf Rajoy vor, beim französischen Minister „zu petzen“ und sich vor dessen Regierungschef zu verbeugen. Das Ziel sei, „Lärm zu erzeugen, die Aufmerksamkeit abzulenken, Unruhe zu stiften – und das alles, damit nicht über das gesprochen wird, was wir erleben“. Dann legte der frühere Regierungschef nach: „Sie entschuldigen sich für nichts. Das müssen offenbar immer die anderen.“

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