EU-Finanzminister einigen sich auf Gesetz zum „Digitalen Euro“

vor 7 Monaten

EU-Finanzminister einigen sich auf Gesetz zum „Digitalen Euro“
Bildquelle: Apollo News

Die EU-Finanzminister haben sich auf den „Digitalen Euro“ geeinigt, wie die dänische Finanzministerin Stephanie Lose mitgeteilt hat. Lediglich auf Arbeitsebene fehlt noch der letzte Feinschliff – jedoch bereits am kommenden Freitag wollen die nationalen Minister den Entwurf endgültig durchwinken. Damit nimmt das Vorhaben des „Digitalen Euro“ eine hohe Hürde auf dem Weg zur Umsetzung.

Die Bundesregierung zeigt sich gegenüber Table.Media positiv gestimmt – man spielt die Möglichkeit, dass Bargeld künftig durch den illegalen Euro ersetzt werden könnte, herunter: „Es ist völlig klar, dass der „Digitale Euro“ das Bargeld nur ergänzen und nicht ersetzen soll“, wird das Finanzministerium in dem Medium zitiert. Man begrüßt ein entsprechendes Gesetzespaket auf EU-Ebene, das auch das Bargeld stärken soll. Gleichzeitig sollen laut Bundesregierung Kompromisse bei Themen wie Privatsphäre gelungen sein.

Die Position des „Digitalen Euro“ wird durch die Entscheidung im EU-Rat gestärkt – im EU-Parlament wird nämlich noch über das Instrument beraten. Dort ist die Skepsis bei vielen Parlamentariern noch nicht ausgeräumt – eine erste Positionierung erhofft man sich im Mai 2026. Gleichzeitig steht die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für den „Digitalen Euro“ im kommenden Jahr auf dem Plan – dann kann die Europäische Zentralbank mit der Implementierung der Maßnahme beginnen. Der „Digitale Euro“ wäre dann voraussichtlich ab 2029 im Einsatz.

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