Um 16 Uhr stand es fest – die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt lag bei 65,3 Prozent, gab die Landeswahlleiterin bekannt. Das waren fast 25 Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt bei der Landtagswahl vor fünf Jahren. Schon da stand das Gegenteil von dem fest, was öffentlich-rechtliche Medien immer wieder behauptet hatten: Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist nicht das Ende der Demokratie, es ist der Anfang.
Die Mobilisierung der Wähler war in Sachsen-Anhalt nur unmittelbar nach dem Mauerfall höher. Es war die Zeit, in der die Menschen nach Jahrzehnten DDR-Diktatur das erste Mal wieder frei wählen durften und das eben auch eindrucksvoll nutzten.
Im Politiklexikon des Parlaments wird hohe Wahlbeteiligung so definiert: „Anhand der Wahlbeteiligung lässt sich das neue Interesse der Bevölkerung an der Politik messen. Mit einer hohen Wahlbeteiligung wird ein gutes demokratisches Gemeinwesen verbunden, wohingegen eine geringe Beteiligung für Politikverdrossenheit und falsche Themen steht.“
Landtagswahl 2026: Sachsen-Anhalt wählt | 06.09.2026









