Die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt war hoch – und Brandmauer-Politiker und Brandmauer-Journalisten taten auch alles, um diese Wahl zur Schicksalswahl für die Bundesrepublik zu überhöhen, als gälte es, den Sturz ins Jahr 1933 zu verhindern, mehr noch, die Wahlen von 1932 und 1933 zu korrigieren.
In wieweit die Prognosen Bestand haben, wird man im Laufe des Abends sehen, zumal die Briefwahlen noch fehlen. In Sachsen-Anhalt wählte die Mehrheit jedoch Sachsen-Anhalt und nicht die Brandmauer. Nach der ersten Prognose der ARD, die noch sehr mit Vorsicht zu betrachten ist, könnte die AfD auf 44,5 %, die CDU hingegen nur noch auf 18,5 %, die Linke auf 9,5%, die SPD 8 %, die Grünen kommen auf 9%. Das in Thüringen von linken Karrieristen wie Katja Wolf verratene BSW würde mit 5% knapp reinkommen oder doch rausfliegen, man darf gespannt sein. Und die heruntergewirtschaftete FDP verpasst den Einzug in den Landtag sicher. Damit steht nach diesen Zahlen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt nichts mehr im Wege.
Sicher kann man indes sein, dass die so sehr wichtigen Damen, Herren und Queeren auf der Zinne der Brandmauer wieder Hass und Hetze gegen die Ostdeutschen versprühen werden, sicher kann man indes sein, dass bereits die Brandmauer-Reparaturtrupps unterwegs sind – und dass in Landesverband und CDU-Fraktion von Sachsen-Anhalt die Abgeordneten unter steigendem Druck stehen, entsprechen sie der Erwartung ihrer Wähler und Parteifreunde an ihrer jeweiligen Basis in den Orts- und Kreisverbänden oder der Parteiführung von Schulze über Söder bis Merz.
Landtagswahl 2026: Sachsen-Anhalt wählt | 06.09.2026









