In der Nacht auf Donnerstag wurde der AfD-Landtagsabgeordnete und Rostocker AfD-Direktkandidat Michael Meister vor seinem Haus in Rostock niedergestochen. Die Angreifer sollen ihn als „AfD-Nazi“ bezeichnet haben. Meister erlitt Schnittverletzungen.
Der AfD-Politiker gibt an, dass ein Laptop in seinem Rucksack weitere Stiche abgewehrt habe. „Die Stiche, die in den Rückenbereich nach Angaben des Geschädigten geführt worden sein könnten, hätten auch lebensbedrohlich ausfallen können“, zitiert der Nordkurier Oberstaatsanwalt Harald Nowack. Damit könnte Heimtücke vorliegen. Nachdem zunächst wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt worden war, ermittelt das Landeskriminalamt daher nun wegen versuchten Mordes.
Der AfD-Landesvorsitzende Enrico Schult vermutet, dass die Täter der Antifa angehören. Dafür spricht, dass auf der linksextremen Website Indymedia explizit Angriffe auf „die AfD, ihre politischen Aktivisten und ihre Infrastruktur“, angekündigt wurden.
Der Angriff auf Michael Meister kommt also nicht aus dem Nichts. Die Ankündigung auf Indymedia wurde am 10. Juni veröffentlicht und ist mit einem Bekennerschreiben verbunden. Die Linksextremisten prahlen darin mit der Zerstörung eines Autos. Dabei handelt es sich um den Pkw Marcel Ehlerts, Kommunalpolitiker der AfD in Rostock.
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