Gegen die beiden christlichen YouTuber Niko und Tino wurde wegen der „Beschimpfung von Bekenntnissen“ ermittelt, weil sie in einem Video aus dem Jahr 2024 den Islam und muslimischen Antisemitismus kritisiert hatten. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat das Verfahren am Donnerstag eingestellt, wie Apollo News auf Anfrage erfuhr. Niko und Tino betreiben den Kanal „Eternal life“, auf dem sie Videos darüber veröffentlichen, wie sie mit Passanten über Jesus und ihren Glauben ins Gespräch kommen.
Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen von Amts wegen eingeleitet, weil islamkritische Aussagen aus Sicht der Behörde gegen das „Verbot der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ verstoßen hätten. Laut Paragraf 166 StGB kann eine öffentliche Beschimpfung, „die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“, mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe bestraft werden.
Im Falle der beiden YouTuber ist die Staatsanwaltschaft nun zu folgendem Ergebnis gekommen, „dass das angefragte, zwei Beschuldigte betreffende Verfahren mit Verfügung vom gestrigen Tage eingestellt wurde, weil eine verfolgbare Straftat nicht vorliegt“, wie eine Pressesprecherin gegenüber Apollo News mitteilte. Das betreffende Video wurde im Dezember 2024 auf YouTube veröffentlicht, dann aber wegen des Ermittlungsverfahrens von der Seite genommen. Apollo News sprach im April, während des Ermittlungsverfahrens, mit Tino darüber (mehr dazu hier).
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